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Mit einer jungen Führung in die Zukunft

Burgheim (pm) Mit einer jungen Führungstruppe geht der TSV Burgheim große Aufgaben in den nächsten Jahren an. Die Generalversammlung im Sportheim war bis in das Detail gut vorbereitet, sodass die Tagesordnung erstaunlich schnell abgearbeitet war.

Kurz und prägnant formulierte Thomas Karmann die Ziele des Vereins. Kurzfristig wolle man die Kreisliga halten und eine bessere Außendarstellung erreichen. Ab Mai wird es eine neue AH-Mannschaft geben. Die längerfristigen Ziele sind ein neues Sportheim und in fünf Jahren das 100-jährige Vereinsjubiläum. Das geplante neue Sportheim stellt eine Investition von 850 000 Euro dar, „wenn wir alles machen lassen würden“, so Thomas Karmann. Eine Studie habe gezeigt, dass das Projekt machbar sei „und wir wissen was wir wollen und brauchen“. Große Schulden, die das Tagesgeschäft beeinträchtigen, werde es nicht geben.

Nach der neuen Satzung gibt es vier Vorstandsbereiche. Diese leiten Benjamin Brandl (Verwaltung), Stefan Stadler (Veranstaltungen), Markus Zinsmeister (Sport) und Thomas Karmann (Finanzen). Einen Vorstandssprecher gibt es nicht. Die einzelnen Abteilungen leiten und besetzen Peter Bauer (Tischtennis), Matthias Karmann (Fußball), Bernd Peters (Kleinfeld), Christoph Hauber, Manfred Neumeier und Peter Großhauser (Jugendfördergemeinschaft), Peter Kamphans (Karate), Alfred Meier und Helmut Meier (Bau). Schriftführer ist Florian Meiners, für die Anlagenpflege ist Mario Huber zuständig, die Kassen prüfen Karl-Heinz Bauer und Philipp Lenz. Wili Artner, Alois Bierl und Anton Ottillinger gehören dem erweiterten Vereinsausschuss an.

Für den bisherigen Vereinsvorstand eröffnete Helmut Meier die Versammlung und begründete seinen Verzicht auf eine erneute Kandidatur mit Beruf und Gesundheit und dass die Verantwortung in jüngere Hände gelegt werden sollte. Zum Sportplatz werde er trotzdem weiter gehen. Rückblickend betonte Meier, dass der geplante Sportheimbau am Laufen sei, 2001 und 2002 habe er die sportliche Verantwortung übernommen. Jetzt habe man mit Peter Krzyzanowski einen sehr guten Trainer, der seinen Vertrag für die neue Spielsaison auch verlängert hat. Dazu komme, dass man mit guter Jugendarbeit für die Zukunft gerüstet sei. Helmut Meier erinnerte, dass der TSV Burgheim auch schon in der C-Klasse spielte und jetzt in der Kreisliga anspruchsvolle, sportliche Ziele erreichen möchte.

Verwaltungsvorstand Benjamin Brandl berichtete, dass der Sportheimbau das „Thema Nummer Eins“ im abgelaufenen Jahr war. 2000 Besucher kamen zur Sommerparty „Vivat Brasil“ in das Burgheimer Gewerbegebiet. Es gab auch eine Menge Arbeitseinsätze, insbesondere bei der Anlage eines Kinderspielplatzes am Sportgelände. Zum Jahresende zählte der Verein 510 Mitglieder, zwei weniger als ein Jahr zuvor, darunter sind 131 Jugendliche. Dem Mitgliederschwund wolle man entgegenwirken, so solle der TSV wieder mehr in den Mittelpunkt des Interesses rücken.

Für die Tischtennisabteilung berichtete Peter Bauer, dass im Herren- und im Jugendbereich jeweils drei Mannschaften mit wechselndem Erfolg im Spielbetrieb stehen. Bei den Vereinsmeisterschaften errang Jörg Niemann das Double im Einzel, wie auch im Doppel. Bei der Fußballabeilung gelang der 1. Mannschaft der Aufstieg in die Kreisliga, die 2. Mannschaft errang ebenfalls die Meisterschaft. Nach anfänglicher Euphorie ließ die Begeisterung nach. Der bisherige Abteilungsleiter Alfred Meier forderte mehr Disziplin und Orientierung an den Vorgaben des Trainers. Der wiederum hat seinen Vertrag um eine weitere Spielzeit verlängert. Die erste Mannschaft hat aktuell 18 Punkte auf dem Konto, der Letztplatzierte zwölf. Bei der 2. Mannschaft war der Spielverlauf ähnlich als nach gutem Start der „Schlendrian“ einzog. Nach 15 Jahren kandidierte Alfred Meier nicht mehr.

Von einem ruhigen Vereinsjahr in der Karateabteilung berichtete Peter Kamphans. Die Mitglieder waren fleißig im Training und absolvierten fünf Lehrgänge, etwas Sorgen bereitet allerdings die Mitgliederwerbung.

Finanzvorstand Thomas Karmann übernahm auch die Berichterstattung für die Kleinfeldjugend. Dort spielen aktuell 35 Kinder, wobei sich die Zahl oft ändert. Ein E-Jugendturnier in Aresing gewannen die Burgheimer, das eigene Hallenturnier jedoch nicht. Abteilungsleiter Helmut Wernhard beendet seine Tätigkeit – jetzt werden Trainer und Betreuer gesucht. In der Jugendfördergemeinschaft sind fünf Mannschaften in der Punkterunde. Dabei spielen 70 Jugendliche. Die B- und C-Jugend errang die Meisterschaft. In der Vereinskasse verbuchte Thomas Karmann einen Gewinn von 7500 Euro und hat insgesamt gut 23 000 Euro auf der „hohen Kante“.

Bürgermeister Michael Böhm erinnerte sich, dass seine Fußballkarriere mit 17 Jahren schon endete. Er begrüßte, dass der TSV ein spannendes Programm für die Zukunft hat und „dass sich etwas formiert“.

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