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DAMALS: Nichts wird dem Zufall überlassen

TSV Burgheim hat sich den Aufstieg zum Ziel gesetzt

(ets.) Nach er total verkorksten Saison 1993/94 wurden beim TSV Burgheim bereits frühzeitig die Weichen für die neue Punktrunde gestellt, damit sich ein derartiges Debakel nicht wiederholt. Schließlich ist man in der abgelaufenen Saison nur mit Mühe dem Abstieg entronnen.

Für die neue Saison hat man sich deshalb gezielt verstärkt. Mit Stefan Knolle, dem 28jährigen Dauerkäufer vom FC Rennertshofen, und Marco Gramlich (22 Jahre) vom SV Klingsmoos wurden für das Mittelfeld zwei wertvolle Leute an Land gezogen.

Besonders freut man sich natürlich über die Rückkehr von Ralf Weigert vom FC Ehekirchen. Daß er mit Sturmtank Walter Stemmer harmonieren kann, hat er vor seinem Weggang nach Ehekirchen bereits bewiesen. Zwischenzeitlich ist noch Peter Jurida hinzugekommen. Mit diesen drei Spielern besitzt der TSV einen eminent gefährlichen Angriff. Bleibt nur zu hoffen, daß die Chancenverwertung gegenüber der letzten Saison gravierend verbessert werden kann.

Mit dem 28jährigen Kurt Mayer vom BSV Neuburg haben die Burgheimer auch ihr Torwart Problem lösen können und einen zuverlässigen Rückhalt für die Abwehr gefunden, da Lothar Löffler nach seiner schweren Verletzung seit über einem Jahr nicht mehr einsatzfähig ist. Ob er überhaupt noch einmal spielen wird, bleibt abzuwarten. Robby Hiesinger will sich beruflich weiterbilden und fällt dadurch länger aus. Geleitet und gecoacht werden die beiden Mannschaften vom 30jährigen Ortwin Szabo aus Friedberg. Szabo, ein gebürtiger Rumäne, spielte beim Bayernligisten ASV Dachau, ehe ihn 1990 eine schwere Verletzung (Kreuz- und Außenbandabriß) außer Gefecht setzte. Ob der „gelernte“ Mittelfeldspieler über Haupt spielen wird, bleibt abzuwarten. Seinen Paß hat er mit nach Burgheim gebracht. Auch von den insgesamt sechs Spielern, die aus der eigenen Jugend nachrücken, ist Szabo sehr angetan. Alexander Eubel, Jörg Löffler, Oliver Malchert, Robert Meisel, Werner Riel und Christian Scharpf werden mit Sicherheit ihre Chance erhalten. Einige von Ihnen, so Szabo, sind am Ball bereits sehr versiert. Er kann sich den einen oder anderen durchaus in der „Ersten“ vorstellen.

Nachdem mit Peter Zeller, der nach seinem Umzug zu seinem neuen Heimatverein, dem SV Welden, wechselte, lediglich ein Spieler den TSV verlassen hat, kann Trainer Szabo aus dem insgesamt 36 Mann umfassenden Spielerkader aus dem Vollen schöpfen. Kein Wunder, daß die Meßlatte für den Erfolg beim TSV Burgheim hoch angesetzt wurde. „Wir wollen vorne mitspielen und nach Möglichkeit den Aufstieg in die A-Klasse schaffen“, verkündete Abteilungsleiter Willi Vogel.

Um dieses Vorhaben in die Tat umsetzten zu können, wurde jeder einzelne Punkt peinlichst genau durchgeplant. So auch die Vorbereitungsphase. Nach nunmehr acht absolvierten, schweißtreibenden Trainingseinheiten, dem ersten Platz beim Pokalturnier des SV Sinning und der 0:2-Niederlage gegen A-Klassisten SV Holzheim (bei Dillingen), steht noch folgende Testspiele auf dem Programm. Am Sonntag, 31. Juli, 15:30 Uhr Heimspiel gegen den VFB Oberndorf; Sonntag, 07. August, Auswärtsspiel bei der SpVgg Gansheim; Sonntag 14., und Montag, 15. August, Pokalturnier in Illdorf. Die Punktrunde beginnt am Sonntag, 12. August mit dem Heimspiel gegen die TSG Untermaxfeld.

NR: Mittwoch 27. Juli 1994

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